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Informationen CORONA-Krise Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» ein und untersagt per Verordnung schweizweit alle Versammlungen im öffentlichen und privaten Raum bis zum 19. April.
Das bedeutet auch für unsere Kirche ein Umdenken.
Als einer unserer Werte haben wir formuliert:
Wir sind wachstümlich. Wir wollen Lernende sein. Unser Leben ist Entwicklung. Und auch als Organisation wollen wir beweglich sein und lernbereit unterwegs sein.

Wir müssen räumlich distanziert sein und uns trotzdem um grösstmögliche menschliche Nähe bemühen. Paulus sagt uns in Römer 8:
Rom. 8:37   Und doch: In all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon durch den, der uns ´so sehr` geliebt hat. 38 Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch ´unsichtbare` Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch ´gottfeindliche` Kräftew, 39 weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christusx, unserem Herrn.

Wir müssen sozial getrennt sein – Gott ist dir nahe. Nichts – auch  nicht diese Corona-Situation kann dich von Gottes Liebe trennen.

Die neue Situation verlangt von uns Flexibilität und Lernbereitschaft.  Es ist eine Herausforderung für uns alle. Nehmen wir sie mit Zuversicht und Gelassenheit an! Vielleicht bringt es uns auch nahe zu den Protagonisten des Neuen Testaments. Paulus war oft gezwungenermassen distanziert von seinen Gemeinden und bemühte sich trotzdem um herzliche Nähe und Gemeindeaufbau. Selbstverständlich unterordnen wir uns als Christen den Anweisungen des Bundesrates und halten uns an die Verordnung. Wir tun das auch aus Solidarität mit den gefährdeten Personen.
So werden bis mindestens 19. April keine öffentlichen Veranstaltungen und auch keine Treffen privater Natur stattfinden. Alle unsere publizierten Veranstaltungen müssen abgesagt werden. Kleingruppentreffen, Gebetsversammlungen und Sitzungen müssen online stattfinden. Zoom, Skype, und andere online-Tools bieten wertvolle Dienste. Es verlangt von uns allen Kreativität und Lernbereitschaft.

Physische Treffen wird es nur im Notfall geben und nur unter Einhaltung der Schutzmassnahmen des BAG’s – social distancing.

Für uns ist es wichtig, dass am Sonntag morgen in irgend einer Form ein Gemeinde-Gottesdienst stattfindet. Reserviert euch den Sonntagmorgen ab 10:00 Uhr. Zugang zum Online-Gottesdienst vom 22. März 2020 – 10:00 Uhr – Hier klicken!

Lasst uns eine Gebetsbewegung starten! Wir haben euch aufgerufen, jeweils um 20:00 Uhr zu beten für die Situation. Die reformierten Kirchen ermutigen, gleichzeitig eine Kerze der solidarischen Verbundenheit ins Fenster zu stellen.
Lasst uns beten für die Kranken, für die Menschen in Quarantäne, für die Menschen im Gesundheitswesen, für die Behörden und Politiker, für Polizei und Sanität, für Menschen, die materielle Verluste und wirtschaftlichen Schaden erleiden oder befürchten! Betet, dass Gott sich erbarmt und die Pandemiewelle möglichst rasch zurückgeht! Betet, dass die Situation die Menschen zu Gott zieht!
Betet, dass die Kirchen an der Krise echter, reiner und schöner werden! Lasst uns in dieser Zeit besonders aufeinander Acht haben! Lasst uns alle modernen und herkömmlichen Kommunikationsmittel brauchen, um miteinander verbunden zu bleiben.
Wenn jemand an der Seele leidet und ein Gespräch braucht, so ist Jim Bühler gerne bereit per Telefon dir ein Ohr zu schenken.

Wenn jemand von euch erkrankt, so lasst es uns wissen!

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